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Analog-Gateways

Analog-VoIP-Gateways: FXS und FXO nach SIP

Für alles, was nie SIP sprechen wird: Fax, Alarmwählgeräte, Türsprechstellen, Aufzugnotruftelefone.

Analog-Gateways

Am Analogen bleibt eine All-IP-Migration meistens hängen, und zwar nicht wegen der Telefone. Sie bleibt am Faxgerät in der Buchhaltung hängen, am Alarmwählgerät mit Wartungsvertrag, an der Türsprechstelle, die fest ins Gebäude verlegt wurde, und am Aufzugnotruftelefon, das von Gesetzes wegen funktionieren muss. Nichts davon wird jemals SIP sprechen, und nichts davon lässt sich einfach abschalten.

Ein FXS-Gateway gibt diesen Geräten einen Port, der sich verhält wie zuvor, während die Leitung dahinter ein SIP-Trunk ist. Was das für die heiklen Fälle trägt, ist transparentes Hardware-Bridging: Fax- und Modemverkehr läuft ohne Codec im Weg hinüber, die Töne kommen so an, wie sie gesendet wurden. Wo ein komprimierender Codec die Übertragung zerstört hätte, trägt ein Clear Channel nach RFC 4040 sie durch.

FXO ist die Gegenrichtung. Statt Endgeräte schließt das Gateway eine Leitung ab — eine analoge Providerleitung oder einen analogen Nebenstellenport einer Anlage, die in Betrieb bleiben muss. Das ist die übliche Brücke während einer Migration und danach der übliche Failover-Weg.

Vier Modelle sind die modulare eSBC-Plattform mit Analogmodul; die Schnittstelle lässt sich später ändern, ohne das Gerät zu wechseln. Das BNSBC-12FXS ist die Ausnahme: zwölf feste Ports, gebaut für Hotels, Studentenwohnheime, Kliniken und Faxdienstleister, wo es gerade auf die Portzahl ankommt. Verwaltet werden alle über beroCloud wie das übrige Sortiment.

Zur Lizenzierung noch einmal deutlich: Gespräche zwischen den Analogports und SIP brauchen keine Session-Lizenz. Nur SIP-zu-SIP-Verkehr verbraucht transparente oder transcodierte Sessions.

BRI und PRI auf derselben Plattform beschreibt die Seite ISDN-Gateways. Die Plattform, ihre Session-Lizenzen und das vollständige Modulsortiment stehen unter Enterprise-SBC und Zusatzmodule.

Funktionen

  • FXS-Ports für analoge Telefone, Faxgeräte, Modems, Alarmwählgeräte, Türsprechstellen und Aufzugnotrufe
  • FXO-Ports für den Anschluss einer analogen Providerleitung oder eines analogen Nebenstellenports einer vorhandenen Anlage
  • Transparentes Hardware-Bridging trägt Fax- und Modemverkehr, den ein normaler Codec-Weg zerstören würde
  • Gespräche zwischen den Analogports und SIP brauchen keine Session-Lizenz; lizenziert wird nur SIP-zu-SIP-Verkehr
  • CLIP und CNIP, Halten, Zurückholen und Vermitteln, Nachrichtenanzeige als Stotterton und FSK
  • Verwaltung über beroCloud, mit derselben Weboberfläche wie das übrige Sortiment

Technische Daten

SchnittstellenFXS für Endgeräte, FXO zur analogen Leitung oder zum Anlagenport; vier, acht oder zwölf Ports
FXS-Kennwerte0 V bis -94,5 V, 3 bis 5 REN je nach Leitungslänge, 20 bis 41 mA Speisestrom; Ruffrequenz, Amplitude, Kurvenform und Rufrhythmus länderweise programmierbar
AnalogfunktionenCLIP und CNIP; Halten, Zurückholen und Vermitteln; Nachrichtenanzeige als Stotterton und FSK; Flashhook an FXO
SpracheG.711 mit Echokompensation auf bis zu 16 Kanälen; G.723, G.726 und G.729; G.168/G.165 bis 128 ms
Fax und ModemT.38-Faxrelais (V.27, V.29 und V.17); Clear Channel nach RFC 4040 für Modem und Fax over IP
SIPRFC 3261 über UDP oder TCP, optional TLS 1.2, SRTP; mit Lizenzen bis 128 transparente SIP-zu-SIP-Sessions
GehäuseM 168 x 170 x 42 mm, L und 12 FXS 218 x 170 x 42 mm; 1 HE, Wand- oder 19-Zoll-Montage
KonformitätCE, FCC und ACMA beim 12 FXS; CE nach EN 55022, EN 55024 und EN 60950 bei den modularen Modellen

Modelle und Konfigurationen

SKUAnalog-Gateways Gleichzeitige Sessions PSTN-Kanäle
BNSBC-M-4FXO Vier FXO 128 / 8 4 Im Shop ansehen
BNSBC-L-4FXO Vier FXO, drei Modulsteckplätze 128 / 32 4 Im Shop ansehen
BNSBC-M-4FXS Vier FXS 128 / 8 4 Im Shop ansehen
BNSBC-M-8FXS Acht FXS 128 / 8 8 Im Shop ansehen
BNSBC-12FXS Zwölf FXS, nicht modular 128 12 Im Shop ansehen

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