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Umstieg auf ein VoIP-Telefonsystem

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Die Abschaltung des klassischen Anschlusses zwingt alte Telefonanlagen auf VoIP: Die analogen und digitalen Techniken, auf denen sie aufgebaut sind, werden abgekündigt. Für ein größeres Unternehmen ist dieser Umzug heikel. Ab etwa hundert Mitarbeitern ist eine schrittweise Migration der bessere Plan — sie gibt den Leuten Zeit, sich an das neue System und seine Funktionen zu gewöhnen.

Ein solcher Umzug läuft über ein VoIP-Gateway und, wo Telefonie geschäftskritisch ist, über einen Failover-Switch, damit an der Konfiguration gearbeitet werden kann, ohne den Betrieb aufs Spiel zu setzen. Der knifflige Teil ist die Gateway-Konfiguration und darin vor allem der Dialplan.

Was vorher klar sein muss

Wie die Anlage arbeitet. Ihr Rufnummernplan ist die wichtigste Einzelinformation: Er muss sich in der Gateway-Konfiguration wiederfinden, Rufnummernlängen eingeschlossen.

Was die Leute tatsächlich tun. Ein Teil des Sinns einer schrittweisen Migration ist, niemandem über Nacht völlig andere Abläufe zu verordnen. Was funktioniert hat, muss während der Umstellung weiter funktionieren.

Die Nebenstellennummern. Dasselbe Format in der neuen IP-Anlage beizubehalten, erspart es, über die gesamte Projektlaufzeit Nummern in beide Richtungen umzuschreiben.

Die vorhandenen Anschlüsse. S0 oder S2M, oder analog: Daran entscheidet sich, ob der Standort ein ISDN-Gateway oder ein Analog-Gateway braucht.

Marken sind egal, Codecs nicht

Welches Fabrikat die alte Anlage und welches die neue IP-Anlage hat, spielt keine Rolle — die Gateways passen sich an, weil sie modular sind. Codecs verdienen mehr Aufmerksamkeit. Transcoding kostet DSP-Ressourcen, und wie viele transcodierte Sessions ein Gerät trägt, hängt vom Modell ab: Ein M-Gehäuse bietet nicht so viele wie ein L oder XL. Wenn beide Systeme keinen gemeinsamen Codec haben, gehört das in die Auslegung.

Gespräche zwischen den ISDN- oder Analog-Ports und SIP verbrauchen dagegen überhaupt keine Session-Lizenz. Lizenziert werden nur SIP-zu-SIP-Sessions.

Während der Umstellung

Der Wert des Gateways liegt darin, beide Welten nebeneinander laufen zu lassen. Alte Anlage und neue IP-Anlage bleiben füreinander erreichbar, externe Gespräche kommen weiter an derselben Stelle an, und Abteilungen ziehen um, wenn sie so weit sind. Ein durchgerechnetes Beispiel steht unter Von einer Avaya-Anlage zu 3CX migrieren.

Zur Auslegung der Hardware antwortet unser Vertrieb über das Kontaktformular; Anleitungen und Downloads stehen unter Ressourcen.